FW Kreis

Gute Mischung soll es richten

Freie Wähler nominieren Liste für die Kreistagswahl 2020

ECKENTAL – Nun steht auch der Wahlvorschlag der Freien Wähler für die Kreistagswahl im kommenden März. Zur Aufstellung trafen sich Vertreter aller Ortsverbände im Roten Ross in Eckental. Am Ende eines langen Abends war dann klar, dem Wähler wird eine interessante Mischung aus neuen und etablierten Kräften geboten. So soll ein Zugewinn bei den Mandaten erreicht werden.

Knapp sechs Jahre ist die letzte Kreistagswahl her. Damals hatten die Freien Wähler Erlangen-Höchstadt ihr Ergebnis um knapp drei Prozent steigern und ein Mandat zulegen können. Mit Dr. Martin Oberle war sogar das Amt des Landrates in greifbarer Nähe. „Doch dann hat sich die CSU im Landkreis für eine große Koalition entschieden“, erinnert sich Gerald Brehm. Für die 13 FW-Kreisräte bedeutete dies den Weg in die Opposition. „Doch auch von dort haben wir Politik zum Wohl der Bürger gestalten können“, resümiert der FW-Fraktionsvorsitzende. Eine spürbare Verbesserung bei den Buslinien sieht Brehm insbesondere als Erfolg der Freien Wähler an. Auch an den Weichenstellungen zum Erhalt medizinischer Versorgung im gesamten Landkreis sei seine Fraktion maßgeblich beteiligt gewesen, so Brehm. „Wir sind bodenständig wie die Menschen, die hier leben. Deshalb haben wir auch auf solide Finanzen gepocht – durch Verzicht auf teure Extravaganz beim neuen Landratsamt oder das Prestigeprojekt StUB“. Nur deshalb, so stellt Brehm klar, sei es gelungen die Kreisumlage zu reduzieren. „Das entlastet jeden Bürger im Landkreis“. Ebenso wie die Senkung der Müllgebühren, die von den Freien Wählern auf den Weg gebracht wurde.

„Mit anderen Worten, unser Landkreis braucht starke Freie Wähler“, ist Irene Häusler überzeugt. „Die Richtung dazu stimmt. Wir konnten unser Ergebnis in den letzten Jahren immer steigern. Für 2020 haben wir uns deshalb wieder ein Ergebnis von 13 Mandaten plus X auf die Fahne geschrieben“, betont die Kreisvorsitzende. In enger Abstimmung mit der Vorstandschaft und den Ortsverbänden erarbeitete Häusler dafür in den letzten Monaten eine neue Liste. Angeführt wird diese von der in Höchstadt lebenden Landratskandidatin Regina Enz. Es folgt auf Platz 2 der Eckentaler Bürgermeisterkandidat Michael Schölkopf. „Dies ist ein klares Bekenntnis unserer Gruppierung zu unserem Nachwuchs und zu allen Teilen des Landkreises“, erläutert Häusler. Möglich wurde die behutsame Neuausrichtung, da verschiedene etablierte Kreispolitiker ihre vorderen Plätze für den Nachwuchs zur Verfügung stellten. Auch eine Stärkung der Frauen liegt der Partei am Herzen. Zwar sind nur sieben Prozent der Kandidaten weiblich. Neben Enz möchte der Kreisvorstand mit Irene Häusler (Höchstadt, Platz 3), Regina Bruckmann (Lonnerstadt, Platz 9) und Anita Batz (Marloffstein, Platz 27) noch drei weitere Frauen auf aussichtsreichen Positionen sehen. Ein Konzept, das bei der Basis ankommt. So wird der Listenvorschlag unter den Augen des Wahlleiters Andreas Jungbauer einstimmig angenommen.

Damit sind folgende Personen als Kreistagskandidaten der Freien Wähler nominiert: Regina Enz (Höchstadt), Michael Schölkopf (Eckental), Irene Häusler (Höchstadt), Dr. Manfred Welker (Herzogenaurach), Gerald Brehm (Höchstadt), Karsten Fischkal (Adelsdorf), Patrick Prell (Röttenbach), Herbert Saft (Kalchreuth), Regina Bruckmann (Lonnerstadt), Axel Rogner (Höchstadt), Ludwig Wahl (Röttenbach), Manfred Wiehgärtner (Kalchreuth), Dr. Martin Oberle (Höchstadt), Wilfried Glässer (Eckental), Bernhard Seeberger (Großenseebach), Steffen Schmidt (Möhrendorf), Udo Stammberger (Heroldsberg), Erich Biermann (Heßdorf), Klaus Hacker (Oberreichenbach), Günter Münch (Adelsdorf), Michael Haas (Bubenreuth), René Wehnert (Spardorf), Stefan Groß (Weisendorf), Dieter Hahn (Herzogenaurach), Tim Scheppe (Adelsdorf), Alfred Winkler (Vestenbergsgreuth), Anita Batz (Marloffstein), Reinhard Kirchner (Mühlhausen), Wolfgang Leeb (Uttenreuth), Thomas Koch (Hemhofen), Gerit Hoppe (Lonnerstadt), Marcus Schmitt (Höchstadt), Wolfgang Meyer (Bubenreuth), Klaus Schumann (Münchaurach), Alexander Heilmann (Hemhofen), Karin Semrau (Röttenbach), Andreas Jungbauer (Eckental), Marion Bierlein (Adelsdorf), Thomas Külle (Heßdorf), Sabine van Osenbrüggen (Möhrendorf), Jeanette Exner (Höchstadt), Albrecht Müller (Eckental), Jutta Köhler (Adelsdorf), Rudolf Riedel (Großenseebach), Norbert Amann (Wachenroth), Hedwig Schmitt (Gremsdorf), Stefan Mächtel (Hemhofen), Wolfgang Pflügner (Höchstadt), Erich Schmidt (Eckental), Robert Erhard (Herzogenaurach), Roland Zilk (Heroldsberg), Andreas Gmeiner (Kalchreuth), Erwin Bergner (Adelsdorf), Joachim Nützel (Eckental), Tobias Keim (Höchstadt), Christian Schmitt (Uttenreuth), Hans Götz (Röttenbach), Ralf Geyer (Mühlhausen), Jan Stammberger (Heroldsberg), Norbert Holzmann (Röttenbach), Friedrich Mümmler (Weisendorf), Jörg Dümmler (Eckental), Anne Gunst (Adelsdorf) und Michael Ulbrich (Höchstadt).

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